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A – Adresse der Schillerschule Unna

Schillerschule Unna

Massener Hellweg 7a

59427 Unna

Tel.: 02303-591020

Fax: 02303-591021

Unser Sekretariat ist an folgenden Tagen besetzt:

Dienstags und Donnerstags in der Zeit
von 07.45 Uhr bis 12.45 Uhr

AG-Liste (Liste der aktuellen Arbeitsgemeinschaften)

Eine Liste der aktuell angebotenen AGs finden Sie hier!

Aktionen

Unsere neuesten Aktionen finden Sie unter „Aktuelles“!

Amok

Leider kann es in einer Schule (so auch in unserer) zu Notfällen unterschiedlichster Art kommen (Amoklagen, Bedrohungen, schwere Unfälle, Tod).

Das Team der Schillerschule hat sich umfassend mit unterschiedlichsten Notfallsituationen auseinandergesetzt und ein Teilkollegium hat auch diverse Informations- und Fortbildungsveranstaltungen besucht.

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:

  • Alle Informationen zu allen möglichen Notfallszenarien sind im vom Land zur Verfügung gestellten „NOTFALLORDNER“ abgelegt. Er steht im Lehrerzimmer. Das Kollegium ist in diversen Konferenzen darüber informiert worden und ist angehalten, sich mit dem Ordner vertraut zu machen.
  • Alle Klassen verfügen über eine Notfallkarte. Sie befindet sich im Lehrerpult. Auf ihr sind die wesentlichen Vorgehensweisen verzeichnet.
  • In der Schillerschule ist eine Lautsprecheranlage installiert worden, über die Ansagen in alle Klassen übertragen werden können. Das Mikrofon dazu steht in der Verwaltung.
  • Die Schillerschule hat einen Notfallkoffer in Zusammenarbeit mit einem Notfallseelsorger entwickelt und befüllt. Darin enthalten sind Utensilien und Informationen, die im Falle des Todes eines Schulangehörigen helfen sollen, die Gesamtsituation zu entlasten.
Anmeldegespräch

Zu Beginn eines jeden Schuljahrsgibt es ein erstes Kontaktgespräch mit den für unsere Schule wichtigen Kindergärten (s.o.). Dabei werden Informationen über das anstehende Anmeldeverfahren sowie Termine ausgetauscht. Außerdem erhalten wir erste wichtige Hinweise zu einzelnen Kindern, die wir bereits beim Anmeldegespräch berücksichtigen können.

Etwa drei Wochen nach Schuljahrsbeginnwerden alle Eltern der für das kommende Schuljahr zur Anmeldung in Frage kommenden Kinder sowie die Erzieherinnen der Kindergärten zu einem Info-Abend in die Schillerschule eingeladen. Die Schillerschule wird vorgestellt, das Anmeldeverfahren in seiner Grobstruktur erläutert und über die Bildungsvereinbarung informiert. Dabei erhalten die Eltern auch Informationen über das an der Schillerschule eingeführte und gültige Konzept zur Schuleingangsphase.

In einer sich anschließenden Lehrerkonferenz werden die Anmeldegespräche geplant und verbindliche Absprachen hinsichtlich der Vorgehensweise bei der Anmeldung getroffen. Die schließt eine Vorstellung des einzusetzenden Materials ein.

Die Termine für unsere Anmeldegespräche werden in Absprache mit der Sonnenschule festgelegt. Die Anmeldegespräche finden vor- und nachmittags statt.

Unseren Entscheidungen für die Strukturierung des Anmeldeverfahrens liegen folgende Überlegungen zugrunde:

a. Das Gespräch mit dem Kind ist kein Testverfahren. Denn Tests müssen standardisiert sein. Sie müssen mit objektiven Messverfahren arbeiten.

b. Die Kontaktaufnahme und der Einsatz unterschiedlicher Materialien soll uns einen ersten Eindruck vom Kind verschaffen. Daher wollen wir das Kind auf unterschiedliche Arten „ansprechen“ um möglichst viel über das Kind zu erfahren.

c. Es sollen mehrere Lehrkräfte am Gespräch beteiligt sein, um mehrere Sicht-weisen und Eindrücke über ein Kind zu erhalten.

d. Es sollte auch eine Lehrkraft beteiligt sein, die aller Voraussicht nach als Lehrerin für den zukünftigen ersten Jahrgang eingesetzt wird.

In einer Lehrerkonferenz ist festgelegt worden, dass die Anmeldegespräche in Form eines Stationenlaufs an drei Stationen stattfinden sollen. An jeder Station sollten eingegrenzte Teilbereiche der Schulfähigkeit überprüft werden. Jede Station sollte von den Kindern etwa 15 Minuten „besucht“ werden, so dass sich eine Gesamtgesprächsdauer von etwa 45 Minuten für jedes Kind ergibt. Wir halten dieses Verfahren für praktikabel und durchführbar, weil es für die Kinder abwechslungsreich ist und sie hinsichtlich ihres Vermögens Aufmerksamkeit aufzubringen, nicht überfordert. Ein Klassenraum wird als „Wartezone“ hergerichtet. Eltern und Kinder werden dann von uns in den Verwaltungstrakt geleitet. Dort werden die Eltern von unserer Sekretärin, Frau Müller, in Empfang genommen. Sie erledigen mit ihr die eigentliche Anmeldeprozedur. Außerdem lassen wir uns eine Einverständniserklärung für den Austausch von Informationen zwischen Schule und Kindergarten sowie weiteren Institutionen (Ärzten, Logopäden, …) unterschreiben. Die Kinder gehen dann zu den Stationen.

Die Stationen umfassen:

STATION 1
Das Sammeln von Eindrücken über Feinmotorik, Körperwahrnehmung und Farb- und Formsinn. Beobachtungen hinsichtlich der Händigkeit, des Farbsinns (farbige Plättchen in eine Schüssel legen, Formen benennen) , der Stifthaltung und der Art und Weise, wie sich das Kind im Gespräch verhält, werden von einer Kollegin auf dem Bogen festgehalten. Die Erfahrung zeigt, dass das praktische Tun ein guter Einstieg in das für unsere neuen Schulkinder doch recht anstrengende Anmeldegespräch ist.

STATION 2
Es schließen sich kleine Spiele zur Feststellung der Wahrnehmungskompetenzen an. Es geht um Raum-Lage-Beziehungen, Seriation und Mengenauffassung. Kleine Spiele zum Erkennen von Anzahlen, dem Abzählen und Schreiben von Zahlzeichen (soweit möglich), beenden die Arbeit an dieser Station.

STATION 3
An der dritten Station werden die sprachlichen Möglichkeiten unserer neuen Kinder etwas genauer beobachtet. Dabei sollen aber auch Hinweise auf das schlussfolgernde, Problem lösende und vorausschauende Denken gesammelt werden. Anhand der Äußerungen der Kinder kann leicht festgestellt werden, ob ihr Wortschatz altersgemäß ist und ob sie in der Lage sind einfache Erzählzusammenhänge aufzubauen.

Die von den Kindern erstellten Ergebnisse werden in einem „Einschulungsbuch“ festgehalten und dienen den Kolleginnen als wertvolle Hilfe bei der Einschätzung ihrer Kinder und bei der Entscheidung für bestimmte Fördermaßnahmen.

Wenn bereits beim Anmeldegespräch besondere Auffälligkeiten erkannt werden, werden die Eltern im Anschluss daran zu einem kurzen Gespräch gebeten und auf weitere sinnvolle Fördermaßnahmen hingewiesen (z. B. Teilnahme an einer Logopädiemaßnahme). Weiterführende Gespräche können zu diesem Zeitpunkt nicht stattfinden, da ja zunächst auch noch ein Kurzschluss zwischen den am Einschulungsparcours beteiligten Lehrkräften sowie ein Austausch mit den Kindergärten erfolgen muss.

In der Woche vor Ostern des Einschulungsjahres sollen all jene Kinder noch einmal zu einem Gespräch eingeladen werden, bei denen wir uns Sorgen um einen erfolgreichen Schulstart machen. Dazu gehören etwa alle Kinder, die auf Antrag der Erziehungsberechtigten eingeschult werden sollen sowie alle Kinder, bei denen das Gesundheitsamt Bedenken gegen die Einschulung äußert. Da die Schulkindergärten leider aufgelöst worden sind, kommt diesen Gesprächen eine besondere Bedeutung zu, weil wir hier noch einmal die Möglichkeit haben, auf Eltern vor der eigentlichen Einschulung einzuwirken. Außerdem können wir feststellen, ob die an die Eltern beim Erstkontakt gegebenen Empfehlungen umgesetzt worden sind.

Unmittelbar vor den Sommerferiengibt es dann zum Abschluss des Anmelde- und Einschulungsverfahrens einen Kennenlernabend der Erziehungsberechtigten mit den Lehrkräften der zukünftigen ersten Schuljahre.

Die Schulanfängeranmeldung ist mit einem erheblichen organisatorischen und zeitlichen Aufwand verbunden. Nach unserem Verfahren können jedoch viele Informationen über die „neuen“ Kinder gesammelt werden, die für die Zeit bis zur Einschulung (aber auch für die ersten Schulwochen) von großem Interesse und großer Bedeutung sind. Auch unsere Kindergärten äußern sich sehr positiv zu unserem Vorgehen. Die Gespräche mit den Kindergärten haben darüber hinaus auch zu einem besseren Einblick in deren Vorgehensweisen und Arbeitstechniken geführt.

Ausbildungsschule

Die Schillerschule ist Ausbildungsschule für die Lehramtsanwärterinnen (LAA) des ZFSL Hamm (und hin und wieder auch Dortmund).

Hinzu kommen jährlich Praktikantinnen und Praktikanten von Gymnasien und Hochschulen.

Mit dem Beginn der Neuordnung der Ausbildung für LAA im Primarbereich wurde an unserer Schule ein schulinternes Begleitprogramm entwickelt. In einer für die LA ausgearbeiteten Übersichtsliste (Checkliste) lassen sich Anspruch und Erfüllung der gesamten Vorbereitungszeit individuell nach den folgenden Bereichen gegenüberstellen:

Schulanfang

Organisieren/Verwalten

Unterrichten und Erziehen

Beurteilen

Beraten

Innovieren

Die zahlreichen Veränderungen in der Ausbildung haben die Zusammenarbeit mit dem Studienseminar auf eine völlig andere Ebene gehoben. Hier ist eine neue Form der schulinternen wie auch kooperativen Lehrerfortbildung entstanden. Ein großer Teil des Kollegiums ist in die Ausbildung der LAA mit einbezogen. Mentoren, Ausbildungskoordinator und Schulleitung nehmen an Fortbildungsveranstaltungen des Seminars (ZFSL) teil. Die so geforderte Teamarbeit der beteiligten Kolleginnen und Kollegen schafft auch zusätzliches Potential zur Lösung allgemeiner pädagogischer und erzieherischer Fragen an unserer Schule.

Allerdings soll auch nicht verschwiegen werden, dass die hier beschriebene Verlagerung der Ausbildung für LAA an die Schulen zusätzliches Engagement der Kolleginnen/Kollegen sowie der Schulleitung erfordert. Auch halten wir die Tatsache, dass die Stunden, die eine Lehramtsanwärterin oder ein Lehramtsanwärter unterrichtet, dem Lehrerstundenkontingent zugeschlagen werden, für zumindest diskussionswürdig.  

A. Allgemeines zur Ausbildung

An der Schillerschule können schulische Ausbildungsplätze für Lehrerinnen und Lehrer für die Primarstufe und für die Sonderpädagogik angeboten werden. Die Lehramtsanwärter werden gemäß der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Lehrkräfte (OVP) mit dem Ziel des Erlangens der zweiten Staatsprüfung ausgebildet.

B. Ablauf der Ausbildung in der Schulpraxis

– Erstgespräch

Die Schule lädt die Lehramtsanwärter vor Beginn des Referendariats zu einem Erstgespräch mit der Schulleitung und der Ausbildungsbeauftragten/dem Ausbildungsbeauftragten der Schule ein. Inhalt des Gesprächs ist ein erstes Kennenlernen der Schule, der Vorstellungen und der Fächerkombination der LAA.

– Stundenplan der LAA

Die LAA gestalten in Absprache mit den Mentoren/innen ihre Stundenpläne. Mit Ausnahme des Seminartages verteilen die LAA ihren Unterrichtseinsatz (14 Wochenstunden) auf die übrigen vier Unterrichtstage. Der durch die LAA in Absprache mit den Mentoren/innen erstellte Stundenplan wird der/dem ABBA vorgelegt und durch die Schulleitung genehmigt. Im Stundenplan der LAA und der/dem Abba wird nach Möglichkeit des Gesamtstundenplanes der Schule eine feste Wochenstunde für ausbildungsbezogene Gespräche berücksichtigt. Änderungen bei ihrem Unterrichtseinsatz teilen die LAA unverzüglich der Schulleitung und der/dem ABBA mit.

– Einsatz der LAA im Unterricht

Zunächst findet eine zweiwöchige Hospitationsphase statt. Die LAA sollen dabei die Schule, ihre Abläufe, sowie die SuS und den Unterricht kennen lernen und erste Erfahrungen in der Schulpraxis sammeln. Nach der Hospitationsphase beginnen die LAA mit dem angeleiteten Unterricht in einem mit den Mentoren/Mentorinnen abgesprochen Umfang. Dieser Umfang soll in den kommenden Wochen auf 14 Wochenstunden gesteigert werden.

– Aufteilung der Ausbildungsfächer und des selbstständigen Unterrichtes auf die Lerngruppen

Die von den LAA unterrichteten Fächer sollten mit ausgewogener Stundenzahl auf beide vorhandenen Lerngruppen verteilt werden. In Fächern, die in geringerer Stundenzahl innerhalb einer Klasse unterrichtet werden (z.B. Sachunterricht, Musik, Religion, Kunst, Sport) erteilen die LAA dieses Fach zusätzlich in einer weiteren Klasse.

Der selbstständige Unterricht der LAA sollte gleichzeitig

·         nicht die gesamten Fachstunden einer Klasse abdecken,

·         genügend zeitlichen Freiraum für eigenständige Unterrichtsdurchführungen der LAA lassen,

·         keine Überforderung der LAA darstellen,

·         in zwei Klassen stattfinden, die optimaler Weise auch Prüfungsklassen sein werden.

– Bedarfsdeckender/selbstständiger Unterricht

Im bedarfsdeckenden Unterricht (BdU) sollen die LAA eigenverantwortlich Unterricht erteilen. Dabei sollen sie ihre Unterrichtserfahrungen anwenden und vertiefen. Im ersten Ausbildungsabschnitt erfolgt in der Regel kein Einsatz im selbstständigen Unterricht (BdU).  Danach werden die LAA im Umfang von neun Stunden eingesetzt, nach Absprache mit der Schulleitung, der/dem/ Abba und den Mentoren.

C. Aufgabe der Mentoren

Auch wenn die LAA ihre Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich planen und durchführen, stehen die Mentoren/Mentorinnen und die/der ABBA auf Wunsch beratend und unterstützend zur Verfügung. Hierbei ist es Aufgabe der Mentoren/Mentorinnen, die LAA in ihrer Rollenklärung, in ihren Fähigkeiten zur selbstständigen Unterrichtsplanung, in Gestaltung und Analyse von Unterrichts- und Lernprozessen, in der Selbstreflexion und
-bewertung und in der Steuerung des Lehrerhandelns zu fördern.

Die Mentoren/innen

·         lassen die LAA im eigenen Unterricht vorwiegend in der ersten Ausbildungsphase hospitieren.

·         besuchen nach Möglichkeit den eigenverantwortlichen Unterricht der LAA und geben eine Rückmeldung, die sich an den allgemeinen Ausbildungsstandards des Seminars orientiert unter Berücksichtigung vereinbarter Beobachtungsschwerpunkte.

·         nehmen nach Möglichkeit an den Unterrichtsbesuchen der Fachleiter teil, wie auch an den anschließenden Nachbesprechungen, in denen gemeinsam weitere Beobachtungsschwerpunkte vereinbart werden.

·         unterstützen bei Vorbereitung und Reflektion von Unterrichtsvorhaben.

·         beraten in Erziehungsaufgaben und unterstützen in schwierigen Erziehungs-situationen.

·         berichten der Schulleitung über die Tätigkeit und den Ausbildungsstand der LAA. 

·         verfassen einen Beurteilungsbeitrag gemäß 16 (2) OVP.

·         wirken an der abschließenden Beurteilung im Rahmen des Schulgutachtens mit.

D. Aufgabe der Ausbildungsbeauftragten der Schule

Der/die ABBA koordiniert in Abstimmung mit der Schulleitung die Ausbildungstätigkeit an der Schule. Er/sie ist zentrale Ansprechpartner/in der LAA in allen operativen Fragen der schulischen Ausbildung.

Der/die Ausbildungsbeauftragte

·         gewährt den LAA Hilfe in allen die Ausbildung betreffenden Belangen. Er/sie kann parallel als Mentor/-in tätig sein.

·         besucht nach Möglichkeit regelmäßig den Unterricht der LAA und steht beratend zur Seite.

·         Nimmt nach Möglichkeit an Unterrichtsbesuchen und anschließenden Nach-besprechungen in Absprache mit der Schulleitung teil. 

·         während die direkte Ausbildung in der Hand der Mentoren/Mentorinnen liegt, trägt der/die Ausbildungsbeauftragte dafür Sorge, dass die im Konzept dargelegten Rahmenbedingungen eingehalten werden.

·         berät und informiert die Mentoren/Mentorinnen und die LAA in Fragen der schulischen Ausbildung.

·         erarbeitet in Absprache mit den Mentoren/Mentorinnen und den LAA individuelle Ausbildungspläne, ausgerichtet auf die Handlungsfelder bezogen auf die Kompetenzen und Standards der Anlage 1 zur OVP.

·         schaltet sich vermittelnd ein, sollte es zu Konflikten kommen, die von den Beteiligten (z.B. LAA und Mentor/in) nicht zufriedenstellend allein gelöst werden können.

·         bietet einen festen wöchentlichen Beratungstermin an, um den Aufgaben der ABBA angemessen nachkommen zu können.

·         hält einen engen Kontakt zu den Mentorinnen/den Mentoren und informiert sich regelmäßig über den Stand der Ausbildung.

·         berät sich ggf. mit den Mentorinnen/den Mentoren und der Schulleitung bei evtl. auftretenden Schwierigkeiten und/oder Unterstützungsbedarf.

·         evaluiert die schulische Ausbildung nach Rücksprache mit der Schulleitung und in Kooperation mit dem Seminar Hamm.

·         nimmt regelmäßig an den vom Seminar Hamm angebotenen Informationsveranstaltungen teil.

Auszeichnungen

Wir haben folgende Förderpreise bekommen:

  • Inklusive Schulentwicklung 2016
  • Förderpreis für Inklusion 2018

Wir sind ausgezeichnet als:

  • Gute gesunde Schule 2009, 2011, 2017
Betreute Grundschule

Infos zu unserem Betreuungsangebot finden Sie hier!

Buchausstellung

Einmal jährlich findet in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung „Hornung“ eine mehrtägige Buchausstellung in der Schillerschule statt.

Buchwoche

Jedes Jahr findet eine Buchwoche statt, in der Mitarbeitende und Eltern den Schülerinnen und Schülern Bücher vorlesen.

C

Corona

Aktuell herrschen keine Einschränkungen des Unterrichts aufgrund des Coronavirus vor.

D

Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung können Sie hier einsehen.

Diagnose

Die Beobachtung und Dokumentation der Lernentwicklung von Schülern in der Schuleingangsphase erfolgt durch die entsprechenden Lehrkräfte in der Schuleingangsphase sowie durch unsere Sonderpädagogin.

Um die individuelle Lernausgangslage einzelner Kinder zu ermitteln, werden in Ergänzung zu den Beobachtungen und Tests, die die Lehrerinnen durchführen, durch die in der Schuleingangsstufe tätige Sonderpädagogin weitere Beobachtungen zur besseren Einschätzung eines Kindes entsprechend dokumentiert und förderdiagnostische Maßnahmen durchgeführt.

Zu Schulbeginn wird bei den Kindern, deren Schulfähigkeit noch nicht ausreichend entwickelt erscheint, ein zusätzlicher Entwicklungsprofilbogen erstellt.

Dieser umfasst folgende Bereiche:

– Arbeits- und Sozialverhalten

– Wahrnehmung

– Fein- und Grobmotorik / Lateralität

– Wahrnehmungsverhalten

– Körperkoordination/ Körperwahrnehmung

– Mathematische Kompetenz

– Sprachliche Kompetenz

– Konzentrationsfähigkeit

Die Durchführung eines Gruppentestes zur „Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten – Phonologische Bewusstheit bei Schulanfängern (PB – LRS)“ nach K. Barth untergliedert sich in die Subtests:

Reimwörter erkennen

Silbensegmentierung

Anlautanalyse

Lautsynthese

Wortlänge erkennen

Identifikation des Endlautes

In Verbindung mit den Lernstandserhebungen, die die Klassenlehrerinnen der Schuleingangsphase machen, geben die o.g. Tests zusätzliche Hinweise für die Erstellung individueller Förderpläne.

Um der Lernentwicklung einzelner Kinder durch adäquate Förderung gerecht zu werden, führt die sozialpädagogische Fachkraft in der Schuleingangsphase in regelmäßigen zeitlichen Abständen ergänzende und aufbauende Förderdiagnostik durch.

Förderarbeit durch die sozialpädagogische Fachkraft, die sowohl durch innere Differenzierung im Klassenraum, als auch durch äußere Differenzierung in kleinen Gruppen realisiert wird, kann so dem individuellen Lernentwicklungsstand der Kinder besser angepasst werden.

Der Förderunterricht beinhaltet folgende Bereiche:

Wahrnehmungstraining

Psychomotorik

Soziales Lernen

Förderung des Selbstbewusstseins

Angebote zur Schulung der Fein- und Grobmotorik

Körperkoordinationstraining

Sprachförderunterricht

Mathematische Grundlagenvermittlung

Konzentrationstraining

Unter methodischen Gesichtspunkten erweist sich die im Dachgeschoss eingerichtete „Lernoase“ als äußerst hilfreich. Hier können Kinder gemäß ihrer Stärken und Unterstützungsbedarfe angemessen gefördert werden.

Druckschrift

Die Diskussion um die „richtige“ Schrift, die die Kinder lernen sollen, wird sicher an jeder Schule mit viel Engagement geführt. Auch der aktuelle Lehrplan Deutsch hat nicht vollends zur Klärung und Weisung beitragen können. Die Schillerschule erachtet die vorgeschlagene Vorgehensweise für wenig glücklich und für die Ausprägung einer „persönlichen und verbundenen Handschrift“ nicht zielführend. Für uns an der Schillerschule hat sich folgender Weg als gangbar und schlüssig erwiesen:

Natürlich ist Erstlese- und Schreibschrift die Druckschrift. Das ist didaktisch unstrittig und wird auch als verbindlich im Lehrplan vorgegeben. Dort heißt es weiter, dass die Kinder aus der Druckschrift ihre persönliche Handschrift entwickeln (sollen). Einen Schreiblehrgang halten wir für sinnvoll. Dieser muss von den Kindern aber nicht im Gleichschritt abgearbeitet werden. 

Das von uns favorisierte Unterrichtswerk Flex und Flora ermöglicht ein differenziertes Arbeiten.

E

Eltern

Gute Bildungs- und Erziehungsarbeit ist eine gemeinschaftliche Aufgabe von Elternhaus und Schule und darf unserer Überzeugung nach auf keinen Fall auf Schule beschränkt bleiben. Wir setzen daher darauf, dass Eltern ihr Interesse, ihre Ideen, und ihr Engagement in die Schule einbringen. Unsere Eltern sind somit auch unsere wichtigsten Kooperationspartner. Nicht nur in den wichtigsten Mitwirkungsorganen, die das Schulmitwirkungsgesetz vorsieht (Klassenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz) erhoffen und erwünschen wir uns Mitarbeit. Elternmitarbeit geht für uns an der Schillerschule noch einige Schritte weiter: Wir wünschen uns, dass Eltern aktiv teilnehmen am Leben und Lernen in der Schillerschule. Wir wünschen uns, dass sie sich mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten zum Wohl unserer Kinder einbringen, um unserer Schule attraktiv(er) zu gestalten.

In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass viele Eltern großes Interesse an der Mitarbeit in der Schulkonferenz haben.

Email

Sie können uns unter info@schillerschule-unna.de kontaktieren.

Erziehungsberatung

Erziehungsberatungsstelle der Stadt Unna (psychologischer Dienst/Psychologische Beratungsstelle)

Wir wollen die Persönlichkeit unserer Schülerinnen/Schüler stärken und sie auch mit ihren Schwächen annehmen. Dabei kann sich herausstellen, dass die Diagnostik, Beratung und der Umfang der Förderung die Möglichkeiten der Schule übersteigen (z. B. bei massiven Wahrnehmungs- und Konzentrationsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, besondere Unterstützungsbedarfe). In diesen Fällen ist es sinnvoll, die Hilfe von Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Über einen Ansprechpartner (Psychologen) besteht durchgehend die Möglichkeit, die oben beschriebenen Kinder im Rahmen einer Familientherapie zu unterstützen. Der von uns bevorzugte ganzheitliche Ansatz beinhaltet natürlich auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. Dabei zeigt sich allerdings häufig, dass schulische Probleme Hinweise auf innerfamiliäre Störungen liefern. Diese zu regulieren, übersteigt in der Regel die Möglichkeiten unserer Schule.

F

Fächer

Grundlage für die Arbeit in allen Fächern sind die Lehrpläne. Auch sie haben in vielen Bereichen zur Diskussion im Kollegium geführt, da sie immer wieder verändert, aber nicht immer verbessert wurden. Im Vergleich zu früheren Lehrplänen  haben sich doch viele Veränderungen ergeben, die die Unterrichtsarbeit nachhaltig beeinflussen. Zu nennen wären hier etwa die Festlegung von verbindlichen zu erreichenden Vorgaben am Ende von Klasse zwei und vier in den Fächern Deutsch und Mathematik und etwa die Orientierung an Kompetenzerwartungen, sowie der große Bereich „Selbsteinschätzung“. Der Unterricht in den Fächern ist – dies lässt sich aus diesen Angaben folgern – untrennbar verbunden mit Vorgaben, was die Inhalte und was die Leistungsbewertung anbelangt. Bei den Inhalten orientieren wir uns selbstverständlich an den Lehrplänen und haben daraus schuleigene Arbeitspläne entwickelt. Bei der Leistungsbewertung stehen wir in ständiger Diskussion darüber, was Vorgaben (Schulgesetz, Ausbildungsordnung Grundschule, Richtlinien und Lehrpläne) fordern und was wir als Pädagogen für vertretbar und wünschens- sowie für umsetzenswert halten. Außerdem wollen wir unsere Kinder einbeziehen.

Eine Übersicht über alle Fächer, die Leistungsbewertungen und Arbeitspläne finden unter Punkt 3.5 unsere Schulprogramms.

Feuerwehr

Jedes Jahr besuchen die Schülerinnen/Schüler des 3. Jahrgangs die Einsatzstelle der Feuerwehr in Massen. Auch die regelmäßig notwendigen Brandschutzübungen werden zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Massen durchgeführt. 

Flure

Teilweise werden auch die Flure als zusätzliche Arbeitsbereiche mitgenutzt. Für eine durchgängige Nutzung fehlt es bislang noch an einer entsprechenden Ausstattung. Insbesondere in den Wintermonaten ist es zu kalt, um dort zu arbeiten. Eingangsbereich und Flure sind kindgerecht gestaltet. An den Wänden sind vielfältige Ergebnisse von Schülerarbeiten ausgestellt.

Förderunterricht

Um jedes Kind unserer Schule nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu fördern aber auch zu fordern, kommt dem Förderunterricht eine besondere Bedeutung zu.

Individuelles Fördern setzt individuelle Lernstandsanalysen voraus. Lernzielkontrollen und gezielte Beobachtungen in regelmäßigen Abständen ermöglichen uns auf eventuelle Defizite und Lernvorsprünge zu reagieren.

Auch lese- und rechtschreibschwache Schüler erhalten in den Klassen 2, 3 und 4 individuell auf ihre Schwierigkeiten abgestimmten Förderunterricht (LRS, siehe Punkt 3.4.3.).

Besonders wichtig ist uns die Förderung von Kindern mit geringer Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrung oder Haltungsschwäche. Sie werden von einer Kollegin/einem Kollegen, die/der eine spezielle Ausbildung für den Umgang mit solchen Beeinträchtigungen hat, im Sportförderunterricht jahrgangsübergreifend im Jahrgang 1 und 2 betreut. Mit Hilfe psychomotorischer Übungen versucht sie einer möglichen körperlichen Fehlentwicklung gegenzusteuern (siehe Punkt 3.4.6.).

In den vergangenen Jahren haben wir immer häufiger feststellen müssen, dass unsere Kinder Auffälligkeiten in allen Bereichen der Wahrnehmung (kinästhetisch, vestibulär, taktil) aufweisen. Wir versuchen, durch „Wahrnehmungseinheiten“ dieser Problematik zu begegnen. Wir sind sicher, dass diese Zeiten, in denen alle möglichen Spiele zur Wahrnehmung (kleine Bewegungsspiele, Übungen zur Spannung und Entspannung, kleine Logik- und Zeichenspiele, Arbeiten mit unserem NIKITIN-Material), der richtige Weg ist, Defizite anzugehen. Möglichkeiten zur Umsetzung bieten sich über den gesamten Schultag verteilt und natürlich auch in Zeiten, die Kinder in der „Lernoase“ verbringen.

Förderverein

Er ist aus dem am 5.6.1997 gegründeten Elternverein der Schillerschule entstanden und am 19.10.2000 umgewandelt worden in den Förder- und Elternverein der Schillerschule.

Zweck des Vereins:

·        Angebot der verlässlichen Grundschule von 8.00 Uhr – 13.00 Uhr (siehe Punkt 2.6.); Beteiligung bei der Anschaffung zusätzlicher Lehr- und Arbeitsmittel

·        Unterstützung bei der Ausgestaltung der Schule

·        Unterstützung finanziell bedürftiger Schüler bei schulischen Veranstaltungen, die eine Eigenbeteiligung der Erziehungsberechtigten voraussetzen

Darstellung im Stadtteil Massen

Ohne unseren Förderverein wären wir nicht die Schillerschule, wie wir sie heute erleben. Nur mit den personellen und finanziellen Kraftanstrengungen des Fördervereins waren die vielen Großaktionen in den letzten Jahren möglich (Anschaffung von digitalen Tafeln in allen  Klassen, Umsetzung eines Gesundheitstages für alle Eltern, Umsetzung eine großen Musikwoche und vieles mehr).

Mehr Infos zum Förderverein finden Sie hier.

Förderraum (Lernoase)

Der Raum – unsere „Lernoase“

Der Raum selbst ist klar strukturiert, so dass sich alle Anwesenden (Kinder, Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen) gut orientieren können. Das Fördermaterial ist für Kinder leicht zugänglich und hat eine für die Kinder nachvollziehbare Ordnung, damit diese das Material nach ihrer Arbeit wieder selbstständig und sicher zurücksortieren können. Dies wird beispielweise durch Farben und Symbole erreicht. 
Die Ausstattung besteht vor allem aus mehrfach zu nutzendem, vielfältigem Material, etwa Lernspiele oder Material, welches das bewegte Lernen fördert, etc. 

Das Personal 

Das Personal des Förderraumes besteht in den Förderstunden im Idealfall aus zwei Lehrkräften: Der Sonderpädagogin und der Lehrkraft, die bisher als Doppellehrkraft einer gewissen Klasse zugeordnet wurde. 
Beide sind mit den im Förderraum bereitstehenden Fördermaterialien vertraut und wissen um ihre Einordnung in Bezug auf die durch sie zu fördernde Bereiche (dies wird generell durch die Einordnung und Kennzeichnung des Materials erleichtert). Zusätzlich ist innerhalb einer Förderstunde auch immer die Klassenlehrkraft in ihrer Klasse anwesend und fördert einen Teil der Kinder dort. Der andere Teil der Klasse arbeitet im Förderraum. 

Die Rolle der Sonderpädagogin 

Die Sonderpädagogische Kraft ist in erster Linie für den Förderraum (Lernoase) verantwortlich, da sie auch weitere GU/GL-Förderstunden im Förderraum durchführen wird. Sie ist eine Expertin für den Bereich GL-Förderung und hat folgende Aufgaben: 
1) Verwaltung des Förderraumes 
2) geben von Hilfestellung bei der Förderung der GL-Kinder und der zu ihr geschickten Förderkinder 
3) zusätzliche Diagnose von GL-typischen Auffälligkeiten 
4) Einführung der Doppellehrkraft in das zur Verfügung stehende GL-Fördermaterial 
5) eigene Weiterbildung im Bereich der fachlichen Förderung im Bereich der Grundschule durch Austausch mit der Doppellehrkraft 

Frühbetreuung

Eltern benötigen immer umfangreichere Betreuungszeiten. Ganztag oder 8-1-Betreuung reichen oft nicht. Daher bieten wir seit dem Jahr 2013 eine zusätzliche Frühbetreuungsgruppe an. Sie läuft von 07.00 Uhr bis 08.00 Uhr. Dann greifen die anderen Betreuungskonstrukte. In der Frühbetreuung haben die Eltern die Gewähr, dass ihre Kinder nicht draußen in Regen, Dunkelheit oder Kälte stehen müssen. Die Zeit bis zum Schulstart wird mit Gesellschaftsspielen, Sport oder Basteln verbracht.

G

Gemeinsames Lernen (GU/GL)
Gesunderhaltung

Denkt man an den Begriff „Lehrergesundheit“, so wird er seit einigen Jahren nicht mehr belächelnd abgetan. Dass Lehrerinnen und Lehrer besonderen Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist durch diverse Untersuchungen hinlänglich bestätigt worden (z.B. in: „Lehrergesundheit – Baustein einer gesunden Schule“, Hrsg: DAK und Unfallkassen). Neben einer nicht zu unterschätzenden Belastung durch Lärm, muss vor allen Dingen psychosozialen Faktoren im Rahmen präventiver Maßnahmen ein besonderes Augenmerk zukommen. In diversen Einzelgesprächen, sowie in Konferenzen wurde überlegt, wie man den besonderen Belastungen der Kolleginnen und Kollegen effektiv begegnen und wie ein Ausgleich geschaffen werden kann. Wir orientieren uns im Wesentlichen an der Allgemeinen Dienstordnung (ADO, § 17). Dabei haben wir uns zu Beginn des Schuljahrs 2015/16 und fortlaufend auch im Schuljahr 2016/17 sowie 17/18 auf diverse  schulorganisatorische Strukturen und Maßnahmen geeinigt:  

  • Bereits im Vorfeld sollen Belastungen jedweder Art (nach Möglichkeit) vermieden werden (Doppelbelastungen durch zwei Lerngruppen, unvorbereitete Übernahme von Unterricht und Lerngruppen, …)
  • Zur Förderung der Lehrergesundheit trägt nach unserer Überzeugung ein gutes Arbeitsklima und eine enge Kooperation untereinander bei.
  • Fortbildungsangebote (wie etwa zum Classroom Management und zur Inklusion in den Jahren 2015 und 2016) dienen dazu, Strukturen besser zu verstehen, um psychische und/oder soziale Belastungen so gering wie nur möglich zu halten. Im Januar 2015 fand in diesem Zusammenhang eine schulinterne Weiterbildung zum Thema „Gelassenheit im Schulalltag“ statt.
  • Besonderen Belastungen (bei zuletzt stark ansteigenden Schülerzahlen und einer steigenden Zahl von Schülern mit „aufforderndem Verhalten“) sind die Lehrkräfte im Jahrgang 1 und 2 (bzw. in der Schuleingangsphase) ausgesetzt. Es wurde daher beschlossen – wenn irgend möglich – die Klassenführung in Doppelbesetzung „laufen“ zu lassen. Zudem werden Differenzierungsgruppen verstärkt in der Schuleingangsphase vorgesehen.
  • Lehrkräfte, die außergewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind, werden durch die Schulleitung entlastet. Maßnahmen können etwa die Befreiung von Konferenzen und/oder schulischen Veranstaltungen sein. Zusätzliche Belastungen und zusätzliches verpflichtendes Engagement (etwa Wochenendveranstaltungen wie Tage der offenen Türen) werden mit Stundenausgleich abgegolten.
  • Seit vier Jahren (Stand: September 2016) sehen wir keine Springstunden für die Lehrkräfte mehr vor.
  • Kolleginnen mit reduzierter Stundenzahl erhalten einen Unterrichtstag frei. Sie werden als teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte nur mit Dienstpflichten belastet, die der reduzierten Stundenzahl entsprechen.
  • Auch teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte können eine Klassenleitung übernehmen.
  • Wünsche zum Unterrichtseinsatz werden schriftlich abgefragt („Wunschzettel“) und nach Möglichkeit berücksichtigt.
  • Belastungen durch Konferenzen, Aufsichten, Teilnahme an Feiern und Festen werden variabel gehandhabt und auf den Einzelfall proportional abgestimmt.
  • Ziel dabei ist: Faire, verlässliche und faire Arbeitszeitregelungen für alle Beschäftigten an der Schule zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk wird auf teilzeitbeschäftigte Lehrkräfte gelegt.
  • Sowohl für teilzeitbeschäftigte als auch für Lehrkräfte mit voller Stundenzahl muss die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewährleistet sein. Transparenz muss gegeben sein.
Gesundheitskonzept
Gesundheitsamt

Mitarbeiter des Gesundheitsamtes unterweisen unsere Kinder in der Zahnpflege. Ein in der Nähe praktizierender Zahnarzt ergänzt jedes Jahr dieses Angebot und stellt interessante Modelle vor. Für das kommende Frühjahr ist eine Projektwoche zum Thema Gesundheit geplant.

In einem Screening-Verfahren werden die einzuschulenden Kinder durch das Gesundheitsamt untersucht. Die Zusammenarbeit mit der Ärztin des Gesundheitsamtes kann wohl als sehr gedeihlich bezeichnet werden.

Das Kreisgesundheitsamt unterstützt uns zudem beim Klasse 2000-Projekt.

Gewerbeverein

In den letzten Jahren konnte die Zusammenarbeit mit dem Massener Gewerbeverein intensiviert werden. Die Schillerschule beteiligt sich aktiv am Geschehen in Massen (Weihnachtsmarkt, Herbstfest, Trödelmarkt, Treffen der Massener Vereine und Institutionen, Tag des Kindes). Wir von der Schillerschule begrüßen es sehr, dass wir die Möglichkeit erhalten unsere Schule im Rahmen der zahlreichen und stets gut besuchten Veranstaltungen des Massener Gewerbevereins darzustellen.

H

I

Impressum

Unser Impressum finden Sie hier.

Inklusion

Schülerinnen/Schüler mit sonderpädagogischem Förder- oder besonderem Unterstützungsbedarf werden nach den gesetzlichen Bestimmungen auf der Grundlage der Richtlinien/Lehrpläne der Grundschule (zielgleich) bzw. nach den Richtlinien der entsprechenden Förderschule (zieldifferenziert) unterrichtet.

An der Schillerschule wird seit vielen Jahren Gemeinsamer Unterricht (GU, nun GL = Gemeinsames Lernen) mit Kindern unterschiedlicher Störungen bzw. Behinderungen (nun Unterstützungsbedarfe) durchgeführt.  

Was bedeutet Gemeinsames Lernen (GL)?

Der Begriff Gemeinsames Lernen meint das gemeinsame Unterrichten und Lernen an einem Lerngegenstand von Kindern mit und ohne festgestellten sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf an einer Regelschule wie unserer.

Wir sehen das Gemeinsame Lernen als eine Chance für die Schulgemeinschaft, um miteinander und voneinander lernen zu können, Akzeptanz und Toleranz zu vermitteln, Sozialkompetenzen zu stärken und den Gedanken zu bekräftigen:

„Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll.“

Alle Details zur Umsetzung der Inklusion an der Schillerschule finden Sie im Konzept zum Gemeinsamen Lernen.

J

JeKiTS

Die Schule arbeitet regelmäßig mit dem Musikbereich der Jugendkunstschule Unna zusammen, die nachmittags im Schulgebäude Gitarrenunterricht anbietet. Zudem organisiert die Jugendkunstschule in Kooperation mit der Schillerschule und ihren Lehrkräften den JeKiTS- Unterricht. Wir haben uns aus unseren Erfahrungen mit mehreren missglückten Versuchen, Instrumentalunterricht anzubieten für den Bereich „Singen“ (hier im Zusammenhang mit Begleitung durch rhythmische Instrumente) aus dem JeKiTS-Programm entschieden.

Jugendamt

Die Gestaltung unseres Schulhofs wird in nicht unerheblichem Rahmen finanziell und beratend durch das Kinder-/Jugendbüro unterstützt. Nicht vergessen dürfen wir auch die gute Zusammenarbeit, die wir mit dem Jugendamt in Sachen Ganztagsschule pflegen.

Zunehmend an Bedeutung hat der Bereich „Jugend und Soziales“ durch die Bearbeitung der Anträge auf Integrationshilfen für uns gewonnen.

In Zusammenarbeit mit dem Kinder-/Jugendbüro ist ein Netzwerk Unna-Massen entstanden. Alle an der Erziehungsarbeit beteiligten Institutionen wurden erfasst und präsentieren auf einer besonderen Seite im Netz (die, am Rande bemerkt, vom Förderverein der Schillerschule finanziert wird), sich selbst und den konkreten Ansprechpartner. Auf diese Weise verschwindet ein Stück Anonymität im Umgang miteinander und die Ansprechbarkeit (Verantwortung) in erzieherischen Fragen allgemein wird verbessert. 

K

Kindergärten

Die Zusammenarbeit mit den Kindergärten in Massen verläuft äußerst konstruktiv und konnte vor dem Hintergrund des Schulrechtsänderungsgesetzes sowie der Bildungsvereinbarung noch intensiviert werden. Doch hätte es im Grunde dieser Eingriffe von „höherer Stelle“ gar nicht bedurft. 

Denn Schillerschule und Kindergärten sehen sich im Hinblick auf eine Zusammenarbeit zum Wohl der uns anvertrauten Kinder als gleichberechtigte Partner. Mehrmals im Jahr finden gemeinsame Konferenzen an wechselnden Orten (Kindergarten oder Schule) statt, in denen es um die Erziehungsarbeit, neue Lern- und/oder Erziehungsmethoden, die neu anzumeldenden Kinder, eventuell aber auch um Besonderheiten im Massener Umfeld geht. 

Gerade die Umstrukturierungen in den Kindergärten im Zusammenhang mit dem Schulfähigkeitsprofil hat zu einer intensiven Diskussion und zum regen Gedankenaustausch zwischen Schule und Kindergärten geführt. Einige der Kindergärten benutzen sogar das Vorschulmaterial, das unseren Unterrichtswerken vorgeschaltet ist.

Klasse 2000

Durch Informationen und Empfehlungen zweier Grundschulen sowie den Ratschlag einer Mutter kamen wir in Kontakt zum Programm Klasse 2000. Klasse 2000 ist das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung im Grundschulalter. Es begleitet Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse und setzt dabei auf die Zusammenarbeit von Lehrkräften, externen Gesundheitsförderern und Eltern. Zum ersten Mal konnten wir an der Schillerschule dieses Programm im Schuljahr 2004/05 mit den damaligen Erstklässlern in Gang setzen. Dabei wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger gearbeitet, sondern die sozialen Kompetenzen der Kinder, ihr Selbstwertgefühl und ihre positive Einstellung zur Gesundheit sollen gestärkt werden. Das ist die beste Vorbeugung gegen Suchtgefahren.

Voraussetzung ist, dass die Finanzierung (immerhin 260,-€ pro Schuljahr und Klasse) dieses aufwändigen Konzepts gesichert wird. Hier haben sich an unserer Schule bislang die Klassenpflegschaften bereit erklärt um Sponsoren zu werben. Einige Massener Firmen, aber auch ein Sportverein, der Lion‘s Club und Privatleute sowie unser Förderverein ermöglichen unseren Kindern dieses in jeder Hinsicht attraktive Projekt, das von der ersten bis zur vierten Grundschulklasse läuft.

Natürlich lässt sich nicht in Zahlen belegen, wie viele Kinder – gestärkt in ihrer Persönlichkeit durch Klasse 2000 – nicht zur Zigarette greifen. Aber wir finden, allein die Aussicht darauf, dass es Kindern durch unser Engagement vielleicht leichter fällt „Nein“ zu sagen zu Zigaretten, Alkohol und Drogen, berechtigt dazu, an Klasse 2000 festzuhalten.

Besonders beeindruckt sind wir davon, dass das Spielerische und die Eigenaktivität der Kinder bei allen Aktionen im Vordergrund stehen.

Spielerisch schulen sie ihre Körperwahrnehmung und sie entdecken wichtige Körperfunktionen. Dabei wird die Wertschätzung für den eigenen Körper gestärkt.

Sie lernen das Wichtigste über gesundes Essen und Trinken. Durch Bewegung und Entspannung erfahren sie, dass „gesund sein“ Spaß macht.

Sie achten auf ihre Gefühle und Bedürfnisse und lernen, sie auszudrücken. Sie nehmen Rücksicht auf andere und üben angemessenes Verhalten bei Konflikten und Problemen.

Die Kinder übern z.B., in Gruppendruck-Situationen „Nein“ zu Tabak und Alkohol zu sagen und analysieren die Glücksversprechen der Werbung.

In unserem Projekt Klasse 2000 wirkt auch ein Gesundheitsförderer mit. Dieser ist speziell geschult und führt in Absprache mit den Lehrkräften besondere Unterrichtseinheiten durch. Dies erhöht die Aufmerksamkeit der Kinder und fördert ihre Motivation, an den Themen mit den Lehrerinnen weiterzuarbeiten.

Es ist unsere erklärte Absicht (und so lautet auch ein Beschluss der Lehrerkonferenz) Klasse 2000 auch in den kommenden Jahren weiterzuführen. Unabdingbare Voraussetzung ist, dass die Eltern unserer Schule sich engagieren und mitarbeiten.

Klassenfahrten
Gemäß einer Absprache im Kollegium gehen alle Kinder im Laufe ihres Grundschullebens einmal auf eine mehrtägige Klassenfahrt. Es gibt keine festen Reiseziele. Jede Lehrkraft organisiert diese Fahrt nach Absprache in der Klassenpflegschaft in eigener Zuständigkeit. Mal geht es nach Balve, nach Eversberg, mal nach Morsbach oder auch nach Meschede. Wichtig ist uns, dass die Fahrten uns nicht zu weit weg führen. Denn wir wollen unseren Kindern Heimat näherbringen. Unsere Klassenfahrten sind keinesfalls „Ferienaufenthalte“ sondern die Orte, die angefahren werden sind immer auch außerschulische Lernorte (z. B. Besuch einer Tropfsteinhöhle, …). Die Erlebnisse dieser Fahrten werden immer auch im Unterricht aufgearbeitet. So entstehen witzige Geschichten, Beschreibungen, Collagen usw.
Klassenräume

Unsere Klassenräume sind in einem recht guten Zustand. Die derzeitige Möblierung entspricht der Größe und Auslastung der einzelnen Räume.

Sie sind individuell eingerichtet und so gestaltet, dass sich die Kinder darin wohl fühlen und zum Lernen motiviert werden. In jedem Klassenraum gibt es, soweit der Raum es ermöglicht, verschiedene Arbeitsbereiche: eine Leseecke mit Klassenbücherei, Regale für Spiele und Arbeitsmaterialien der verschiedenen Fächer sowie Sitzbänke, die im Kreis angeordnet werden können. Um das soziale Lernen zu unterstützen, sind in fast allen Klassen die Schülertische in Form von Gruppentischen angeordnet. Wände, Fensterbänke und Ablageflächen dienen der Präsentation von Schülerergebnissen und Arbeitsmaterialien. Digitale Tafeln in Form von Smartboards in den Klassenräumen fördern das interaktive Lernen und Arbeiten.

In zunehmendem Maße soll dem Werkstattcharakter des Klassenraums Rechnung getragen werden.

L

Leitsätze

Wir wollen …

… gemeinsam Erziehungsziele verwirklichen, weil wir der Meinung sind, dass nur eine gesunde Mischung aus Wissen und Verhalten den späteren Grad der Bildung ausmacht.

… offene Lernformen berücksichtigen, um möglichst alle Kinder in ihren individuellen Lernmöglichkeiten zu erreichen.

… soziales Lernen fördern, weil wir glauben, dass Einzelkämpfer seelisch auf der Strecke bleiben.

… zur Leistungsbefähigung der Kinder beitragen, indem wir Freude am lebenslangen Lernen erwecken. Lern- und Leistungsbereitschaft sind uns wichtig.

… ein gutes Schulklima schaffen, weil dies für alle in der Schule Arbeitenden eine wichtige Voraussetzung ist, Erfolge zu erzielen.

… die Lebenswirklichkeit der Kinder berücksichtigen, um möglichst allen gerecht zu werden.

… dass unsere Schüler mit Kopf, Herz und Hand lernen, weil wir Wert auf ganzheitliche Bildung legen. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf das bewegte Lernen (Lernen in Bewegung), weil wir wissen, dass Kinder viel Bewegung brauchen und wir überzeugt sind, dass sie in Bewegung besser lernen können.

… die Selbstständigkeit fördern, um die Entwicklung eigenverantwortlicher Persönlichkeiten schon in der Grundschule anzubahnen.

Lernoase

Der Raum selbst ist klar strukturiert, so dass sich alle Anwesenden (Kinder, Grundschullehrkräfte, Sonderpädagoginnen) gut orientieren können. Das Fördermaterial ist für Kinder leicht zugänglich und hat eine für die Kinder nachvollziehbare Ordnung, damit diese das Material nach ihrer Arbeit wieder selbstständig und sicher zurücksortieren können. Dies wird beispielweise durch Farben und Symbole erreicht. 
Die Ausstattung besteht vor allem aus mehrfach zu nutzendem, vielfältigem Material, etwa Lernspiele oder Material, welches das bewegte Lernen fördert, etc. 

Lernorte

Das Schulgebäude und Schulgelände sind Lernorte, aber auch Lebensorte für unsere Kinder. Daher müssen wir dafür sorgen, dass diese Lernorte auch (soweit dies bei einem über 100 Jahre alten Gebäude möglich ist) einladend, gepflegt und sauber sind.

Wir sorgen dafür durch::

– Müll-Kids, die in den Pausen für Sauberkeit auf dem Schulgelände sorgen (siehe Punkt 3.7.8 im Schulprogramm)

– Gemeinsames Reinigen und Gestalten des Schulgeländes

– Mülltrennung innerhalb der Klassen

Unser Schulgebäude und unser Schulgelände bieten nur eingeschränkt Gestaltungsmöglichkieten zur Steigerung der Attraktivität. Dennoch versuchen wir, Lernräume und Gelände als Lernorte und Lebensorte nutzbar zu machen. Wir haben auf dem Schulgelände und im -gebäude diverse Gestaltungskniffe angewandt:

– Kinder, Lehrer und Eltern gestalten und dekorieren an einem festen Gestaltungstag das Schulgebäude.

– Der Schulhof ist entsprechend der Bewegungsbedürfnisse der Kinder gestaltet (siehe Punkt 4.3.). In den letzten Jahren sind immer wieder größere Summen aus Mitteln des Fördervereins in Um- und Ausbau sowie Reparatur der Außenspiel- und Sportanlagen gesteckt worden.

– Innerhalb des Schulgebäudes gibt es schülerorientierte Bewegungsstationen, die die Kinder in den Bewegungspausen nutzen können

Lesen

Alle Informationen zum Thema „Lesen“ finden Sie hier.

Logo

Eine Grundschule mit eigenem Logo. Wieso? Warum? Wir haben uns viele Gedanken dazu gemacht, wozu wir ein Logo brauchen und was wir damit bezwecken.

Zur Geschichte: Frau Teusch, Mutter eines Kindes aus unserer Schule, ist Grafik-Designerin und hat das Logo entwickelt. Entstanden ist es vor dem Hintergrund der Diskussionen, die sie mit dem Kollegium geführt hat. Sie hat sich mit uns zusammengesetzt und überlegt. Ihre und unsere Gedanken hat sie hier unten aufgeschrieben:

Das Logo der Schillerschule

Erläuterungen zu den Elementen

Der Weg – Alle Kinder müssen durch die Grundschule gehen, egal, woher sie kommen und wohin sie danach gehen. Die Schillerschule begleitet und unterstützt die Kinder auf ihrem Lebensweg und fördert ihre individuellen Fähigkeiten. Die Grundschule lenkt die Kinder in Bahnen zu mündigen Staatsbürgern und gibt ihnen die nötigen Grundlagen dazu mit auf den Weg. Die Schule passt auf, dass die Kinder nicht vom rechten Weg abkommen. Die Schillerschule selbst und die Menschen, die hier arbeiten, befinden sich in einem Modernisierungsprozess, auf einem gemeinsamen, zukunftsorientierten Weg.

Das „S“ – Alle diese Wege verlaufen im Leben nicht geradlinig. Es gibt Schwierigkeiten zu umgehen und zu überwinden. Der Weg macht eine Schlangenlinie in Form eines S. Dieses S steht natürlich auch für den Namen dieser Schule, für unsere Schillerschule.

Die Kinder – Es war der Wunsch des Lehrerkollegiums, die Kinder dieser Schule, um die es schließlich geht, in Form von Strichmännchen auf diesem Weg darzustellen. 2 Strichmännchen stehen hier stellvertretend für alle Kinder. Strichmännchen stehen häufig als Symbol für Grundschulen und lassen auch in diesem Fall deutlich erkennen, dass es sich hier um eine Grundschule handelt. Die Kinder (Strichmännchen) sind deutlich in Bewegung, was dem ausgeprägten Bewegungsdrang insbesondere von Grundschulkindern entspricht.

Der Schriftzug – Klare Versalschrift in Form einer einfachen Gleichstrichantiqua, wie sie einem modernen Signet entspricht. Diese Groteskschrift ähnelt dem schlichten ABC, das die Kinder im ersten Schuljahr lernen.

Gesamterscheinung – Das Logo ist in der Anordnung seiner Elemente optisch ausgewogen. Die Linienführung enthält Dynamik und Perspektive, sie ist schwungvoll durch die Form des großen S, sie ist lebendig durch die, sich in Bewegung befindlichen Strichmännchen. Das alles entspricht den Inhalten. Die sachliche Schrift bildet einen wohltuenden Kontrast zu den mehr illustrativen Elementen des Logos. Das nicht ganz vollständige große S bewirkt beim Betrachter, dass er es selbst in Gedanken ergänzen muss und weckt dadurch Neugier.

Korrespondenz zum Logo der Stadt Unna – Da die Schillerschule eine städtische Grundschule ist, tritt ihr Logo sehr häufig zusammen mit dem Logo der Stadt Unna in Erscheinung. Daher ist es sinnvoll, wenn die beiden Zeichen stilmäßig zueinander passen. Gemeinsamkeiten: Flächenproportion, unvollständiger Großbuchstabe, gleicher Schriftcharakter im Namensschriftzug

Inzwischen ist unser Logo auch über die Grenzen Unnas hinaus bekannt. Es hat hohen Wiedererkennungswert, ziert unseren Briefkopf, T-Shirts, Etuis und Lineale sowie Baseballkappen und trägt vielleicht sogar ein wenig zu so etwas wie „corporate identity“, also dem Erscheinungsbild unserer Schule nach außen hin, bei.

Leserechtschreibschwäche

oder: Förderung von Schülerinnen und Schülern bei besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens

Alle Kinder müssen tragfähige Grundlagen für das weitere Lernen erwerben. Das Lesen und Schreiben zu lernen gehört zu den wichtigsten Aufgaben für ein Kind in seiner Grundschulzeit. Schon in den ersten Schulwochen (s.o.) stellen die Lehrerinnen in ihren Klassen fest, dass es Schülerinnen und Schüler gibt, bei denen besondere Schwierigkeiten im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens vorhanden sind. Für diese Schülerinnen und Schüler sind besondere schulische Fördermaßnahmen notwendig. Sind es im ersten Schuljahr an unserer Schule noch die sehr individuellen Förderpläne, die auf der Basis eines sehr eingehenden Diagnoseverfahrens entwickelt werden (vgl. Punkt 3.4.1., Einsatz der Sozialpädagogin), so werden diese im zweiten und den darauf folgenden Schuljahren durch zusätzliche Stützstunden (sog. LRS-Stunden) ergänzt. Zurzeit steht uns dazu pro Jahrgang jeweils eine Unterrichtsstunde zur Verfügung. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Förderung unserer
„LRS-Kinder“ auf diese wenigen Stunden beschränkt bleibt. An unserer Schule steht der LRS-Unterricht immer im konkreten Zusammenhang mit der Unterrichtsarbeit (und somit den allgemeinen Fördermaßnahmen, wie z.B. der inneren Differenzierung), ergänzt oder entlastet sie unter Umständen sogar.

Bei der Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten versuchen wir drei Aspekte in den Blick zu nehmen:

Welche Bereiche sind wahrscheinlich mitverantwortlich für eine Lese-Rechtschreibschwäche (Lernumfeld, fehlende Selbstsicherheit, häufige Misserfolge, Belastung, individueller Stand der Lese- und Schreibentwicklung, Wahrnehmung, Sprache, Motorik, Seh- und Hörfähigkeit, …)

Welche Inhalte des Rechtschreibunterrichts erscheinen sinnvoll? Mit welchen methodisch/didaktischen Mitteln (Unterrichtsformen, Materialien, …) kann gearbeitet werden?

Wie kann man die Eltern in die gemeinsame Arbeit einbinden?

Bezogen auf die drei genannten Aspekte erachten wir folgende Vorgehensweise für sinnvoll:

Genaue Untersuchung der Rahmenbedingungen – Dies geschieht in Unterrichtssituationen z.B. anhand der äußerst umfangreichen Diagnosematerialien unserer Rechtschreibwerkstatt (siehe Punkt 3.5.1.2.) und anhand von Lesetests sowie Beobachtungen hinsichtlich der Motorik und Wahrnehmung.

Die Kinder arbeiten in ihren Klassen mit ihren Rechtschreibkarteikästen zur Rechtschreibwerkstatt. Es liegt also nahe, dieses bewährte Material auch in zusätzlichen Förderstunden zu nutzen.

Unsere Eltern werden über die Arbeitsweise in der Schule informiert. Es wird ihnen erklärt, wie sie auch zu Hause mit den eingeführten und bewährten Materialien der Rechtschreibwerkstatt arbeiten können. Wichtig ist für sie zu wissen, dass zunächst ein Problembereich gesichert sein muss, bevor im „Haus der Rechtschreibung“ ein neues Zimmer betreten werden kann.

Alle Fördermaßnahmen können nur in einer ermutigenden Lernsituation wirksam werden. Daher achten wir darauf, dass unsere Kinder Gelegenheit erhalten an kleinen Erfolgen zu wachsen um so eine positive Grundeinstellung zum eigenen Leisten-können zu erhalten. 

M

Motto 2026

Wortspiele – die können wir! Und so gibt es auch in diesem Jahr ein neues Motto, denn wir haben einfach die „Schill Power“.

Bunt, individuell, abwechslungsreich, vielfältig, nicht in eine Kategorie passend… es gibt viele Begriffe und Beschreibungen, mit denen die Kinder und Mitarbeitenden der Schillerschule ihre Schule beschreiben könnten. Bloß passen so viele Punkte nicht auf ein einzelnes Bild. Wie lassen sich also so viele Kategorien zusammenfassen, ohne dass ihre Aussagekraft verloren geht? Ganz klar – in ein in Regenbogenfarben schillerndes Logo! Wir sind stolz auf unsere Schule und mit diesem Logo zeigen wir das auch gerne.

Musik

Alle Informationen zum Fach „Musik“ finden Sie hier.

Müll-Kids

Wir bemühen uns, zu einer lebenswerten Zukunft unserer Kinder beizutragen. Die heutigen Probleme einer von Menschen bedrohten (Um-)Welt können wir allerdings nicht kurzfristig und vor allem nicht alleine lösen.

Unser Umweltverständnis erstreckt sich zunächst auf folgende Bereiche:

Mülltrennung und Müllentsorgung
Wie die Mehrzahl der Grundschulen in Unna hat auch die Schillerschule frühzeitig mit der Mülltrennung begonnen. Gleichzeitig wurde an unserer Schule darauf hin gearbeitet, auf die Entstehung von Müll Einfluss zu nehmen. Der Erfolg zeigte sich recht kurzfristig: Wir konnten ab 1997 einen Container einsparen und damit die Entsorgungskosten beinahe halbieren (bezogen auf den Vergleich 1995 – 1997).
In den Klassenräumen erfolgt die Müllentsorgung in getrennten Behältern. Ein Papiercontainer befindet sich seit zwei Jahren auf dem Schulgelände. Gelber-Sack-Müll und Papier werden wöchentlich durch einen Ordnungsdienst entsorgt.

Energiebewusstsein bei Lehrern und Schülern: Eine Reihe von Aktionen und Projekten haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass unsere Schüler heute wesentlich sensibler im Umgang mit Energie geworden sind. Grundlegende Themenbereiche des Schulunterrichts bieten dazu kleinere und größere Projekte an, in denen den Kindern die Begrenztheit unserer Ressourcen vor Augen geführt wird. Die ersten messbaren Ergebnisse unseres bewussten Umgangs mit der Energie sind deutliche Einsparungen bei den Strom-, Gas- und Wasserrechnungen. Tausende von Euro wanderten in Form von Rückerstattungsbeträgen in die pädagogisch wichtigeren Haushaltsstellen. Zuletzt wurde dies im Energiebericht des kommunalen Energiemanagement (KEM) im Dezember 2015 nachgewiesen.

Nun gilt es, diese Entwicklung so zu stabilisieren, dass bei allen Beteiligten (Eltern – Kinder – Schule) eine wechselseitige positive Beeinflussung dauerhaft dazu führt, dass den Erfordernissen einer verantwortlichen Ressourcenverwertung entsprochen wird. Dazu sollen – neben der Vorbildfunktion durch die Erwachsenen – entsprechende Unterrichtsinhalte beitragen.

In diesem Kontext haben z. B. Themen an Bedeutung gewonnen, die schon immer zum Angebot der Lehrpläne (Sachunterricht) gehörten:

Gesundes Frühstück

Papierherstellung

Lebensraum Wald

Kreislauf des Wassers

Wie eine Heizungsanlage funktioniert

Wie kommt der Strom ins Haus

Zur Sensibilisierung unserer Kinder bezogen auf die Müllproblematik trägt sicher auch unser „Müll-Kids“-Projekt bei. Wir alle sind für die Sauberhaltung unserer Schule verantwortlich und so wurde die Regelung getroffen, dass alle Klassen im vierzehntägigen Wechsel für die Beseitigung von Müll und Abfällen auf dem Schulgelände zu sorgen haben. Diese Aktion hat sich an unserer Schule bewährt und wird auch in den kommenden Jahren fortgeführt.

Darüber hinaus nehmen viele Kinder und Eltern an der jährlich im März stattfindenden Aktion „Sauberes Massen“ (Umweltsammelaktion) teil, die von der Feuerwehr Massen organisiert wird.

N

Notfälle

Leider kann es in einer Schule (so auch in unserer) zu Notfällen unterschiedlichster Art kommen (Amoklagen, Bedrohungen, schwere Unfälle, Tod).

Das Team der Schillerschule hat sich umfassend mit unterschiedlichsten Notfallsituationen auseinandergesetzt und ein Teilkollegium hat auch diverse Informations- und Fortbildungsveranstaltungen besucht.

Folgende Vereinbarungen wurden getroffen:

Die Schillerschule hat einen Notfallkoffer in Zusammenarbeit mit einehttps://schillerschule-unna.de/a-bis-z/m Notfallseelsorger entwickelt und befüllt. Darin enthalten sind Utensilien und Informationen, die im Falle des Todes eines Schulangehörigen helfen sollen, die Gesamtsituation zu entlasten.

Alle Informationen zu allen möglichen Notfallszenarien sind im vom Land zur Verfügung gestellten „NOTFALLORDNER“ abgelegt. Er steht im Lehrerzimmer. Das Kollegium ist in diversen Konferenzen darüber informiert worden und ist angehalten, sich mit dem Ordner vertraut zu machen.

Alle Klassen verfügen über eine Notfallkarte. Sie befindet sich im Lehrerpult. Auf ihr sind die wesentlichen Vorgehensweisen verzeichnet.

In der Schillerschule ist eine Lautsprecheranlage installiert worden, über die Ansagen in alle Klassen übertragen werden können. Das Mikrofon dazu steht in der Verwaltung.

in einer Amoklage gibt es eine zentrale (verschlüsselte) Durchsage, die über die Schulleitung in alle Räume der Schule übertragen wird.

O

Offener Ganztag (OGS/OGGS)

Alle Informationen zum offenen Ganztag finden Sie hier.

P

Pausenhalle

Mittelpunkt des Erdgeschosses ist unsere Pausenhalle. Sie ist so eingerichtet, dass sie sowohl für kleinere Gruppen als Arbeitsraum als auch für größere Veranstaltungen genutzt werden kann.

Pausenordnung

Mit großem organisatorischen und zeitlichen Aufwand haben wir uns im Schuljahr 2005/2006 einer Neufassung unserer Schulregeln gewidmet. Ausschlaggebend waren die zahlreichen Veränderungen durch die stetig wachsende Betreuungsgruppe und durch die Einrichtung eines Ganztagsangebots. Außerdem hatten wir feststellen müssen, dass die „alten“ Absprachen weder für Schülerinnen und Schüler noch für die Lehrkräfte in allen Bereichen noch treffend waren.

Grundlage für geänderte Struktur waren Hinweise von Kindern und ihre Wünsche für ein friedliches Miteinander, die nach mehreren Schulgemeindeversammlungen in das 

„WIR an der Schillerschule“ 

mündeten:

– Wir gehen friedlich miteinander um und helfen uns gegenseitig.

– Im Gebäude sind wir leise und gehen langsam.

– Wir gehen sorgfältig mit der Einrichtung und Büchern um.

– Wir dürfen den Schulhof nicht verlassen. Aber nach Schulschluss gehen wir direkt nach Hause.

– In der Regenpause darf die Pausenhalle für ruhige Spiele genutzt werden.

– Im Gebäude spielen wir nicht mit Bällen. Bälle werden von der Schule angeschafft.

– Wir klettern nicht an den Treppengeländern.

– Wir halten unsere Toiletten sauber und spielen dort nicht.

– Wir beachten die Regeln für Computer- und Internetnutzung.

Pausenzeiten
08.00 Uhr – 08.45 Uhr1. Stunde
08.45 Uhr – 08.50 UhrFlitzepause
08.50 Uhr – 09.35 Uhr2. Stunde
09.35 Uhr – 09.40 UhrFrühstückspause
09.40 Uhr – 10.00 Uhrgroße Pause
10.00 Uhr – 10.45 Uhr3. Stunde
10.45 Uhr – 10.50 UhrFlitzepause
10.50 Uhr – 11.35 Uhr4. Stunde
11.35 Uhr – 11.50 Uhrgroße Pause
11.50 Uhr – 12.35 Uhr5. Stunde
12.35 Uhr – 12.40 UhrWechselpause
12.40 Uhr – 13.20 Uhr6. Stunde

Betreuung (Schule von 8 bis 1) von 08.00 Uhr bis 13.30 Uhr

Offener Ganztag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Frühbetreuung von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr

Polizei

·        Verhalten im Straßenverkehr (1. Jahrgang)

·        Radfahrausbildung (4. Jahrgang)

Diese Veranstaltungen werden von Beamten der Polizei in Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt.

Q

R

Regeln

Mit großem organisatorischen und zeitlichen Aufwand haben wir uns im Schuljahr 2005/2006 einer Neufassung unserer Schulregeln gewidmet. Ausschlaggebend waren die zahlreichen Veränderungen durch die stetig wachsende Betreuungsgruppe und durch die Einrichtung eines Ganztagsangebots. Außerdem hatten wir feststellen müssen, dass die „alten“ Absprachen weder für Schülerinnen und Schüler noch für die Lehrkräfte in allen Bereichen noch treffend waren.

Grundlage für geänderte Struktur waren Hinweise von Kindern und ihre Wünsche für ein friedliches Miteinander, die nach mehreren Schulgemeindeversammlungen in das 

„WIR an der Schillerschule“ 

mündeten:

– Wir gehen friedlich miteinander um und helfen uns gegenseitig.

– Im Gebäude sind wir leise und gehen langsam.

– Wir gehen sorgfältig mit der Einrichtung und Büchern um.

– Wir dürfen den Schulhof nicht verlassen. Aber nach Schulschluss gehen wir direkt nach Hause.

– In der Regenpause darf die Pausenhalle für ruhige Spiele genutzt werden.

– Im Gebäude spielen wir nicht mit Bällen. Bälle werden von der Schule angeschafft.

– Wir klettern nicht an den Treppengeländern.

– Wir halten unsere Toiletten sauber und spielen dort nicht.

– Wir beachten die Regeln für Computer- und Internetnutzung. (ergänzt am 20.02.06)

Regeln für den Umgang mit den iPads

– Wir fragen eine Lehrkraft, ob wir an die iPads dürfen. Die iPads dürfen nicht ohne Zustimmung einer 
  Lehrkraft genutzt werden.

– Mit den iPads gehen wir äußerst sorgfältig um.

– Ins Internet dürfen wir nur, wenn eine Lehrkraft anwesend ist. Ausnahmen bestimmen die in der Klasse 
  unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer.

– Welche Seiten im Internet angesurft werden sollen, wird mit der unterrichtenden Lehrkraft abgestimmt.

– Für absichtlich beschädigte iPads haften die Eltern. (ergänzt am 20.02.06)

Unsere Pausenregeln

Nach Beginn der Pause dürfen wir das Schulgebäude nicht mehr
betreten. Die Türen werden von den Lehrerinnen und Lehrern
geschlossen.

Unsere Toiletten sind kein Spielplatz. Wir verhalten uns rücksichtsvoll.

Basketbälle sind keine Fußbälle.

Bälle dürfen wir nicht vom Garagendach holen. Wir bitten Herrn Kühl um Hilfe.

Bei feuchter Witterung spielen wir nicht mit Bällen.

Nach Schulschluss verlassen alle Kinder sofort das Schulgelände.

S

Schuleingangsphase

Feststellen
Lernstände müssen vor und nach der Einschulung festgestellt, „eingeordnet“ und bewertet werden. Die dazu notwendigen Instrumente werden nachfolgend (Punkt 3.3.5 im Schulprogramm) im Detail beschrieben.

Dokumentieren
Die Lernentwicklungen jedes Kindes müssen dokumentiert werden. Die festgehaltenen Beobachtungen und Arbeiten dienen als Grundlage für Förderempfehlungen und -maßnahmen sowie für Elterngespräche.

Austauschen
Bewusst sind wir uns – auch das zeigen die Gespräche – ebenfalls der Tatsache, dass ein regelmäßiger Austausch im Kollegium über unsere Kinder stattfinden muss. Daneben ist der Austausch mit Kindern, Eltern und Kindergärten unabdingbar. Dazu müssen Zeitfenster eingerichtet werden. Auch das gemeinsame Unterrichten und das Aufteilen von Lerngruppen sollten feste Größen als verbindliche Voraussetzungen für einen sinnvollen Austausch werden. Dazu müssen entsprechende Stundenkontingente vorhanden sein.

Fördern
Förderung geschieht immer auf der Grundlage von Beobachtungen, einer Diagnose und dem Austausch im Kollegium (oder auch darüber hinaus). Nur so ist eine individuelle Förderung der Kinder möglich und sinnvoll.

Evaluieren
Über eingeschlagene Wege muss in regelmäßigen Abständen reflektiert werden. Diese Reflexion kann sich auf einen kollegialen Austausch, aber etwa auch auf den Austausch im Sinne einer Lehrer-Kind- oder Lehrer-Eltern-Beratung – beziehen.

Schülerbücherei

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“ sagt der Volksmund und trifft damit vor dem Hintergrund aktueller Lernstandserhebungen genau ins Schwarze. Völlig klar ist doch: Lesen fördert die Rechtschreibfähigkeiten, das Allgemeinwissen, die Fantasie, die Kombinationsgabe und noch viele weitere Dinge, die gerade für die Entwicklung der Kinder im Primarstufenalter so bedeutsam sind.

Auch in einer Zeit, in der die audiovisuellen Medien dem Buch den Rang abzulaufen scheinen, ist Lesenkönnen nach wie vor eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Lesen steigert die Bildung und hat – neben der o.a. Anregung der Kreativität und Fantasie – einen hohen Freizeitwert.

Diese Grundüberzeugungen haben in unserer Schule den Plan reifen lassen, die Lesekultur an unserer Schule zu fördern. Die vorhandenen Klassenbüchereien sollten in einer zentralen Schülerbücherei zusammengefasst und diese durch den Kauf zahlreicher neuer Kinder- und Jugendbücher erweitert werden. Im Schuljahr 2003/2004 wurde so eine eigene kleine, aber feine und moderne Schulbücherei eingerichtet. Mehr als 1.000 Bücher stehen aktuell zur Verfügung, vom bebilderten Erstlesebuch bis hin zum Krimi- oder Gruselschmöker ist alles vertreten.

So sind beste Voraussetzungen geschaffen, unsere Bücherei zu einem attraktiven Zentrum für den Sprachunterricht und zu einer sinnvollen Alternative zu den neuen Medien zu machen. Die Ausleihzeiten sind zum festen Bestandteil unseres Schullebens geworden.

Mit der Schülerbücherei wird den Kindern ein Raum zum Lesen und zum Kennenlernen von Büchern aus verschiedenen Bereichen geboten. Sie soll die Lesemotivation steigern und Anregungen zum Lesen bieten. Wir sind sicher: Wer liest, der weiß doch, dass es viel schöner und spannender ist, Bilder durch Fantasie im eigenen Kopf zu produzieren, als sie schlicht von der Mattscheibe abzuschauen.

Die Schülerinnen und Schüler werden außerdem mit der Organisation einer Bücherei vertraut gemacht und lernen den verantwortlichen Umgang mit entliehenen Dingen.

Ferner dient die Bücherei als Ort zum Sammeln von Sachinformationen zu den verschiedensten Themengebieten. So können die Kinder durch die vorhandenen Medien den Unterricht eigenverantwortlich bereichern und mitgestalten.

Die regelmäßigen Ausleihstunden in unserem „Leseparadies“ werden ergänzt durch Möglichkeiten, kreativ mit Kinderliteratur umzugehen. So gibt es zum Beispiel festgelegte Lesezeiten im Klassenverband, in denen unsere Kinder mit den Klassenlehrkräften zum Schmökern in unsere Bücherei gehen.

Schulgemeindeversammlung

In unregelmäßigen Abständen finden in unserer Pausenhalle Schulgemeindeversammlungen statt. Diese Veranstaltungen haben sich im Hinblick auf die Weiterentwicklung des „WIR“ an der Schillerschule als äußerst sinnvoll und wichtig erwiesen. 

Inhalte der Schulgemeindeversammlungen Sind zum Beispiel:

  • auf aktuelle Probleme ansprechen
  • Kinder für besondere Leistungen auszeichnen *
  • einige kleine Vorstellungen von Kindern unserer Schule anschauen und beklatschen
  • Ergebnisse aus aktuellen Unterrichtsprojekten vorstellen
  • Planungen des Kollegiums vorstellen
Schulleitung

Ob man es hören will oder nicht: Schulleitung nimmt eine Sonderrolle an Schulen ein. Dies nicht nur, weil sie die Schule leitet, sondern auch, weil sie verantwortlich zeichnet für viele Initialisierungsprozesse, Aktionen und Entwicklungen. 

An unserer Schillerschule sieht sich die Schulleitung – neben vielen anderen Bereichen – insbesondere verantwortlich für: 

– Innovationen (in den letzten Jahren vor allem im Bereich der neuen Medien und Handlungsfeld „Bewegte Schule“) 

– Gesundheitsförderung (hier: Klasse 2000, „Gute gesunde Schule“, Sportangebote, …) 

– Besondere Entwicklungsvorhaben (in den letzten Jahren z.B.: geänderte Raumkonzepte, Veränderungen im Ganztag und in der Schule von 8 bis 1, Klasse 2000, ILAS, Bewegte Schule, …) 

– Organisation von Großvorhaben (Sponsorenläufe, Herbstfest im Schulterschluss mit dem Gewerbeverein Massen, Laternenumzug, Weihnachtsmarkt) 

– Organisation und Gestaltung von Konferenzen – Unsere Schule verwalten – Vertrauen schaffen (im und zum Kollegium und anderen pädagogischen Mitarbeitern, zu Eltern und Kindern) 

– Anregen, Anleiten und (Mit-)Gestalten von Schulentwicklungsprozessen (z. B.: Umsetzung des Themas „Inklusion“, Arbeitspläne, …) 

– Bündeln von Zielvorstellungen zum Wohle aller Beteiligten – Repräsentieren der Schule nach außen – Kontakt zur Presse – In letzter Zeit zunehmend: Entlastung des Kollegiums bei Aufgaben rund um die Themen „schwierige (Eltern-)Gespräche, „Inklusion“ und „Integrationshilfe“ 

– Entlastungen schaffen („Delegieren“ s.u., Zeiträume dehnen, kleinschrittig planen , …) 

– Führen von Perspektiv- und Planungs- bzw. Mitarbeitergesprächen

– Weiterentwicklung von so etwas wie „Schulkultur“ – Stichworte dazu: „Wir alle ziehen an einem Strang!“, „Schulklima“, Beteiligung des Kollegiums an Entscheidungsprozessen 

– Belastungen im Kollegium überprüfen (Mitarbeitergespräche, standardisierte Instrumente und Abfragen) 

– Schaffen von Arbeitsbedingungen, in und mit denen alle sich wohl fühlen können (Arbeitszeiten, Materialien, „Atmosphäre“) 

– Zusammenarbeit mit dem Lehrerrat 

– Organisation von Fortbildungsvorhaben 

– Kooperationen mit außerschulischen Partnern pflegen 

– Delegieren von Aufgaben 

– Teamstärkung 

Dabei stellt diese Auflistung keine Reihenfolge dar. 

Sozialspiel

Im Jahr 2015/2016 hat die Lehrerkonferenz beschlossen, das Sozialspiel an der Schillerschule einzuführen. Ziel dieses Spiels ist, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler mithilfe eines Wettbewerbs auf- und auszubauen.

Seit 2025 haben wir ein durchgängiges Motto für das Schulsozialspiel: „Beim Gutsein erwischt“. Kinder, die während der Schulzeit besonders hilfbereits oder aufmerksam waren, werden bei der Schulgemeindeversammlung benannt, gelobt und bekommen teilweise auch kleine Anerkennungen. Das Ziel dieser Aktion ist:

– bessere Selbstwahrnehmung, erfolgreiches Selbstmanagement

– Anerkennung und Respektieren von Bedürfnissen und Gefühlen anderer bzw. Akzeptieren von „Anders-Sein“

– Ausbau von Selbstdisziplin, Toleranz, Friedfertigkeit und Mitgefühl für andere

– Anbahnung und Pflege förderlichen Kommunikationsverhaltens (wertschätzender und respektvoller Umgang miteinander)

– Steigerung von Konfliktkompetenz

Sport

Alle Informationen zum Fach „Sport“ finden Sie hier.

Sprachgebrauch

Der mündliche Sprachgebrauch ist zentrale Aufgabe (nicht nur) des Sprachunterrichts. Auch in allen anderen Unterrichtsfächern wird er weiter entwickelt. Die Gesprächserziehung nimmt hier einen wesentlichen Bereich ein. Die Kinder lernen und üben sich situations-, sach- und personenbezogen zu äußern (z.B. Morgenkreis, Rollenspiele, Vorträge). Die Entwicklung einer Gesprächskultur, so wie es im Lehrplan Deutsch heißt, ist uns das wichtigste Anliegen in diesem Bereich. Das bedeutet:

Wir hören aufmerksam zu.

Wir lassen andere zu Ende sprechen und unterbrechen sie nicht.

Wir lernen gezielt nachzufragen.

Wir entwickeln „Gesprächsrituale“ (Meldekette, Erzählstein, Zweihandaufzeigen sind Strukturierungs- und Ordnungshilfen, die sich an unserer Schule bewährt haben.).

Wir erfahren, dass das Gesagte für uns eine Erweiterung unserer Sichtweise darstellen kann.

Wir lernen Gestik, Mimik und Stimme (Stimmung) zur Unterstützung des Gesagten einzusetzen.

Daneben lernen wir auch, dass wir Streitpunkte diskutieren und über das Sprechen zu Konfliktlösungen gelangen können.

Wie auch unter Punkt 6. nachzulesen, hat natürlich auch das szenische Umsetzen von Geschichten, Witzen usw. in Form kleiner Spielstücke eine große Bedeutung an unserer Schule.

Alle Kinder wollen schreiben (lernen), wenn sie in die Schule kommen. Lesen und Schreiben dürfen nicht getrennt voneinander gesehen werden. Beide Bereiche sind unseres Erachtens eng miteinander verbunden. Der Forderung des Lehrplans nach der Entwicklung einer Lese-Schreib-Kultur versuchen wir mit den unterschiedlichsten Anstrengungen gerecht zu werden. Von Beginn des ersten Schuljahres an wird den Kindern die Möglichkeit gegeben eigene Texte zu produzieren („Ein-Wort-Geschichten“, „Kurz-Satz-Geschichten“, Briefe, Wunschzettel), anfangs evtl. mit Hilfe der Anlauttabelle. Hierbei steht zunächst nicht das „richtige Schreiben“ im Vordergrund, sondern der Aufbau und die Förderung von Schreibmotivation. Nach und nach lernen die Kinder dann die Beachtung der richtigen Schreibweise. Speziell eingerichtete Schreibecken (Computer, Notebooks, Stifte, Papier, Briefpapier) haben großen Aufforderungscharakter zum Verfassen eigener Texte. Zur Steigerung der „schreibhandwerklichen“ Fähigkeiten oder Fertigkeiten dienen Schreibkonferenzen (insbesondere in den Jahrgängen 3 und 4) sowie das Einüben von Überarbeitungsstrategien (z.B. mit Hilfe des Wörterbuches). Unser Internet-Lesebuch belegt sehr anschaulich, wie wir Kinder zum Schreiben ermuntern und welchen Spaß sie dabei haben. Die dort abgelegten Texte sind von Kindern aus allen vier Jahrgängen verfasst worden.

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Termine

Alle Termine finden Sie in unserem Kalender auf der Startseite.

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Umwelterziehung

Wir bemühen uns, zu einer lebenswerten Zukunft unserer Kinder beizutragen. Die heutigen Probleme einer von Menschen bedrohten (Um-)Welt können wir allerdings nicht kurzfristig und vor allem nicht alleine lösen.

Unser Umweltverständnis erstreckt sich zunächst auf folgende Bereiche:

Mülltrennung und Müllentsorgung
Wie die Mehrzahl der Grundschulen in Unna hat auch die Schillerschule frühzeitig mit der Mülltrennung begonnen. Gleichzeitig wurde an unserer Schule darauf hin gearbeitet, auf die Entstehung von Müll Einfluss zu nehmen. Der Erfolg zeigte sich recht kurzfristig: Wir konnten ab 1997 einen Container einsparen und damit die Entsorgungskosten beinahe halbieren (bezogen auf den Vergleich 1995 – 1997).
In den Klassenräumen erfolgt die Müllentsorgung in getrennten Behältern. Ein Papiercontainer befindet sich seit zwei Jahren auf dem Schulgelände. Gelber-Sack-Müll und Papier werden wöchentlich durch einen Ordnungsdienst entsorgt.

Energiebewusstsein bei Lehrern und Schülern: Eine Reihe von Aktionen und Projekten haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, dass unsere Schüler heute wesentlich sensibler im Umgang mit Energie geworden sind. Grundlegende Themenbereiche des Schulunterrichts bieten dazu kleinere und größere Projekte an, in denen den Kindern die Begrenztheit unserer Ressourcen vor Augen geführt wird. Die ersten messbaren Ergebnisse unseres bewussten Umgangs mit der Energie sind deutliche Einsparungen bei den Strom-, Gas- und Wasserrechnungen. Tausende von Euro wanderten in Form von Rückerstattungsbeträgen in die pädagogisch wichtigeren Haushaltsstellen. Zuletzt wurde dies im Energiebericht des kommunalen Energiemanagement (KEM) im Dezember 2015 nachgewiesen.

Nun gilt es, diese Entwicklung so zu stabilisieren, dass bei allen Beteiligten (Eltern – Kinder – Schule) eine wechselseitige positive Beeinflussung dauerhaft dazu führt, dass den Erfordernissen einer verantwortlichen Ressourcenverwertung entsprochen wird. Dazu sollen – neben der Vorbildfunktion durch die Erwachsenen – entsprechende Unterrichtsinhalte beitragen.

In diesem Kontext haben z. B. Themen an Bedeutung gewonnen, die schon immer zum Angebot der Lehrpläne (Sachunterricht) gehörten:

Gesundes Frühstück

Papierherstellung

Lebensraum Wald

Kreislauf des Wassers

Wie eine Heizungsanlage funktioniert

Wie kommt der Strom ins Haus

Zur Sensibilisierung unserer Kinder bezogen auf die Müllproblematik trägt sicher auch unser „Müll-Kids“-Projekt bei. Wir alle sind für die Sauberhaltung unserer Schule verantwortlich und so wurde die Regelung getroffen, dass alle Klassen im vierzehntägigen Wechsel für die Beseitigung von Müll und Abfällen auf dem Schulgelände zu sorgen haben. Diese Aktion hat sich an unserer Schule bewährt und wird auch in den kommenden Jahren fortgeführt.

Darüber hinaus nehmen viele Kinder und Eltern an der jährlich im März stattfindenden Aktion „Sauberes Massen“ (Umweltsammelaktion) teil, die von der Feuerwehr Massen organisiert wird.

Unterrichts- und Pausenzeiten
08.00 Uhr – 08.45 Uhr1. Stunde
08.45 Uhr – 08.50 UhrFlitzepause
08.50 Uhr – 09.35 Uhr2. Stunde
09.35 Uhr – 09.40 UhrFrühstückspause
09.40 Uhr – 10.00 Uhrgroße Pause
10.00 Uhr – 10.45 Uhr3. Stunde
10.45 Uhr – 10.50 UhrFlitzepause
10.50 Uhr – 11.35 Uhr4. Stunde
11.35 Uhr – 11.50 Uhrgroße Pause
11.50 Uhr – 12.35 Uhr5. Stunde
12.35 Uhr – 12.40 UhrWechselpause
12.40 Uhr – 13.20 Uhr6. Stunde

Betreuung (Schule von 8 bis 1) von 08.00 Uhr bis 13.30 Uhr

Offener Ganztag von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Frühbetreuung von 07.00 Uhr bis 07.45 Uhr

X

Y

Z

Ziele

Die gesamte unterrichtliche und erzieherische Arbeit des Kollegiums beinhaltet daher immer auch folgende übergreifende Ziele:

Unsere Kinder sollen Sicherheit im sozialen Gefüge der Klasse erhalten.

Der sozialen Vereinzelung wird entgegengewirkt.

Das Streben nach Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wird geweckt und unterstützt.

Die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder werden berücksichtigt.

Die Möglichkeiten zur Selbsteinschätzung sollen angebahnt und gefördert werden.

Die Sinnesempfindungen und die schöpferischen Eigentätigkeiten unserer Kinder müssen neu entdeckt und gefördert werden.

Der Kindern innewohnende Spaß an Bewegung soll (die Grundschulzeit) überdauernd gefördert werden.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Bereits vor dem eigentlichen Anmeldetermin werden alle Eltern der einzuschulenden Kinder zu einem Info-Abend eingeladen und können Wissenswertes über unsere Schule erfahren. Gleich im Anschluss an das Einschulungsgespräch erhalten die Eltern ein kurzes Feedback zu den Ergebnissen. Da zu diesem Zeitpunkt aber weder die Ergebnisse aus den Gesprächen mit den am Einschulungsverfahren teilnehmenden Lehrkräften, den beteiligten Kindergärten noch dem Gesundheitsamt vorliegen, kann noch nicht abschließend über eine Aufnahme in die Schule entschieden werden. In Ausnahmefällen werden Eltern zu gesonderten Gesprächsterminen bestellt. Dies gilt auch für Kinder, bei denen ein Sprachfeststellungsverfahren durchgeführt werden muss. Dieses ist so zeitaufwändig, dass es den Rahmen des Einschulungsparcours, wie er bei uns durchgeführt wird, sprengen würde.

Im Jahr der Einschulung gibt es dann einen Info-Abend zur Einschulungsdiagnostik sowie einen Elternabend mit den Lehrerinnen und Lehrern, die für das erste Schuljahr vorgesehen sind. Dabei hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Eltern (aber auch Lehrkräfte) ein großes Gewicht auf Verlässlichkeit legen. Diese ist aber nur dann zu erzielen, wenn die Schulleitung frühzeitig darüber informiert ist, mit welcher Stellenbesetzung sie rechnen kann.

Im Moment arbeiten wir an Lösungsmöglichkeiten, Formen der Beratung von Eltern und Kindern weiter zu verbessern. Dies kann im Einschulungsverfahren (beim Anmeldegespräch, bei einer eventuellen Wiedervorstellung, kurz vor der Einschulung, in den ersten Schulwochen, …) zum Beispiel über dokumentierte Gespräche (ähnlich der Beratungssprechtage im Jahrgang 4) erfolgen.

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8-1

In den letzten vier bis fünf Jahren hat sich der Bedarf der Eltern hinsichtlich des Betreuungsangebots für die Kinder der Schillerschule dramatisch verändert. Im Jahr 2000 war der Förderverein unserer Schule in einen Eltern- und Förderverein umgewandelt worden, um unter diesem Dach auch ein Betreuungsangebot für die Kinder unserer Schule anbieten zu können. Diese startete im Schuljahr 2000/01 mit einer verhältnismäßig überschaubaren Gruppe von etwa 20 Kindern. Niemand konnte zum damaligen Zeitpunkt damit rechnen, dass das Betreuungsangebot einer der wesentlichen Stützpfeiler unseres Schulprogramms und somit unserer gemeinsamen Schularbeit werden würde. Die Verzahnung von Betreuung und Schule ist inzwischen so eng geworden, dass ein Bereich ohne den anderen undenkbar wäre.

Die Anzahl der in unserer Betreuung angemeldeten Kinder ist inzwischen auf über 55 angewachsen. Von zunächst einer angemeldeten Gruppe mussten wir das Angebot aufgrund der großen Nachfrage auf mehrere Gruppen, die von drei Betreuerinnen geführt werden, erweitern. Durch den ständigen Austausch mit Elternschaft, Schulkonferenz und Förderverein hat sich auch das Angebot in der Betreuung ändern müssen (vgl. auch Punkt 3.6.). So wissen wir, dass in vielen unserer Familien beide Elternteile arbeiten. Wir haben ebenfalls Kenntnis darüber, dass dies in den meisten Familien aus der Notwendigkeit heraus geschieht, die entsprechenden finanziellen Ressourcen für die laufend anfallenden Kosten in einer Familie abzudecken und nicht in erster Linie vor dem Hintergrund einen bestimmten sozialen Status zu erhalten oder zu erlangen. Ein nicht unerheblicher Teil unserer Kinder kommt auch aus Familien mit alleinerziehenden Müttern oder Vätern. Darauf hatten wir zu reagieren. Durch einen Vorstandsbeschluss des Fördervereins wurde festgelegt, dass die Betreuung an der Schillerschule auch an allen unterrichtsfreien Tagen (z.B. den sog. „Brückentagen“) angeboten wird. Ferner findet die Betreuung außerdem in allen Ferienzeiten durchgängig (im Sommer und während der Osterferien jeweils zur Hälfte der Ferien) statt. Voraussetzung dafür ist eine Mindestanmeldezahl von zehn Kindern. Dies bedeutet eine große Verlässlichkeit für Eltern. In ständigem Austausch zwischen Lehrerkollegium und Betreuung (in Lehrerkonferenzen sowie in regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergesprächen) werden die Aufgaben und Angebote der Betreuung diskutiert, weiter entwickelt und den Erfordernissen in der Betreuungsgruppe angepasst. Als Beispiele neben der oben genannten Betreuung in den Ferien seien hier genannt: Regelmäßige kleine Mahlzeiten, die zum großen Teil aus Mitteln des Fördervereins bezahlt werden; Beaufsichtigung und kleine Hilfen während der Hausaufgaben, regelmäßige Aktionen (Bastelarbeiten, Kochen in der Schulküche, Elternnachmittage, …).

In Übereinstimmung mit Förderverein, Betreuung, Lehrer- und Schulkonferenz darf festgehalten werden, dass unsere Betreuungsgruppen im Grunde schon viele der Anforderungen erfüllen, die auch an eine OGGS an der Schillerschule gestellt werden..

Wegen der großen Anzahl der Kinder und völlig unzureichenden Raumkapazitäten kann allerdings vorläufig kein weiteres Kind aufgenommen werden (vgl. auch Punkt 2.3.). Die Schülerzahl in unserem Betreuungsangebot ist inzwischen auf über 50 gestiegen.

geändert am 02.09.14

Die Abholzeiten sind um 13.00 Uhr und 13.20 Uhr

Die Schillerschule sieht ihre Betreuungsgruppe als Ausgangsbasis und als Ergänzung zu ihrem Ganztagsangebot.

Der organisatorische und finanzielle Aufwand zur Aufrechterhaltung unseres Betreuungsangebots ist enorm. Viele Schulen haben mit Blick auf die Einrichtung eines Ganztagsangebots ihre Betreuungsgruppen geschlossen.

Wir sehen uns aber in der Pflicht, den Bedürfnissen unserer Elternschaft (s.o.) gerecht zu werden und entgegenzukommen. Und wir denken, dass dies von unseren Eltern auch honoriert wird.

In letzter Zeit haben sich durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Betreuungs- und OGGS-Personal zahlreiche Verknüpfungen und Überschneidungsgebiete ergeben, die das Arbeiten in beiden Bereichen erleichtert. Wir sind froh, dass wir auf ein Personal vertrauen können, das sich stets belastbar zeigt und in der Lage ist zu kooperieren.